CD Review: Metamorphosis – The Secret Art

2017, Eigenproduktion

Düster Metal vom Besten.

Nach einer langen Wartezeit liefert Metamorphosis mit dem neuen Album endlich wieder die gewohnt einfallsreiche Mischung aus Black-, Death- und etwas Heavy Metal. Letzterer zeigt sich am ehesten in den Gitarren-Soli. Von einigen wuchtigen Teilen, wie gleich beim Titelstück und immer wieder eingestreuten, rifflastigen headbanging-kompatiblen Momenten, braucht hier aber niemand ein durchgeholztes Mosh-Album erwarten. Hier ist wieder vielmehr Düsterheit angesagt, gefördert von sehr geschickt meist im Hintergrund eingesetzten Sound-Effekten, die mich oft an abgedrehte 70er-Jahre-Musik denken lassen. Keine Panik: Das gilt nur für die Keyboards. Dieses heute, leider besonders im Doom angesagte, Möchtegern-Hippie-Genöhle gibt es hier nicht. Und das ist ja das Gute an jedem Metamorphosis-Album, daß es immer noch abwechslungsreiche Metal-Alben sind, die aber gründlich angehört werden wollen. 

CD Review: SpeedWhore – On The Verge of Dysfunction

EP 2016, Witches Brew

10 Jahre halten die nun schon durch…Hätte ich nach deren Anfangsqualitäten auch nicht gedacht. Mit dem letzten und ersten Album haben sie aber gezeigt, daß sie inzwischen guten Black / Thrash Metal spielen können. Daß das auch keine Eintagsfliege war beweisen SpeedWhore mit ihrer neuen 7-Song-EP, auf der sich drei richtige, neue Songs, ein Violent Force-Cover, zwei instrumentale und ein alter, neu eingespielter Song befinden. Eben den “Alcoholic Force” hätten sie sich sparen können; wobei der immerhin dazu dient  aufzuzeigen wie ordentlich SpeedWhore inzwischen sind. Die Coverversion von “Dead City” kommt schön flott und paßt gut zu den übrigen Stücken. Der wirkliche Gewinn sind aber die drei richtigen Songs mit denen sie ihre Linie des leicht punkigen Black/Thrash Metals konsequent weiterführen und mit “Born to Speed” das bisher beste Stück ihrer Geschichte abgeliefert haben.

Review: microcosmys / La Torture Des Ténèbres – The Gods Themselves

Zwei Bands ein Album! microcosmys aus der Ukraine (Lwiw) sowie La Torture Des Ténèbres aus Kanada (Ottawa,Ontario) haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Inhalt des 1972 erschienenen Werkes des Science-Fiction Schriftstellers Isaac Asimov, mit dem Titel The Gods Themselves als Thema für ihr am 13. Juli 2018 erschienenes Split Album zu übernehmen. Die ersten drei, von insgesamt fünf Songs, steuert microcosmys bei, während die zwei weiteren von La Torture Des Ténèbres stammen.

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CD Review: SMOKE THE SKY – The Human Maze

Smoke Alarm über München! Ganze sechs Jahre haben sie uns warten lassen. Nun ist es endlich so weit! Das Quartett von SMOKE THE SKY, veröffentlicht am 13. Juli 2018, im Rahmen einer Release Party in der Münchner Metal Bar „RAW“, endlich ihr sehnsüchtig erwartetes zweites Studioalbum, das den Titel THE HUMAN MAZE trägt.

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CD Review: Geisterfels – La névrose de la pierre

Geisterfels ist ein französisches Projekt, dass von Céline Rosenheim anno 2013 ins Leben gerufen wurde. Die Texte, des am 31. Oktober 2017 veröffentlichten Erstlingswerkes mit dem Titel „La névrose de la pierre“, nehmen Bezug zu mittelalterlichen Themen, meist in Verbindung mit Burgen und Ruinen, die durch einen französischen Poeten im neunzehnten Jahrhundert aufgesucht wurden.
Der Ort der Handlung befindet sich in den Tälern zwischen Rhein und Mosel.
Der Sound des Longplayers mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 37 Minuten ist an den Old School Black Metal der 90er Jahre angeglichen, wobei vereinzelte immer wieder einmal atmosphärische Einflüsse assimiliert werden.
Alle Instrumente, die auf dem Album zu hören sind, hat Aldébaran, der eigentlich bei Darkenhöld tätig ist, eingespielt. Die Vocals steuerte Aharon von Griffon bei. Kompositionen und Texte stammen von Nebel, alias Céline Rosenheim. Die Lyrics wurden, bis auf Der Tod und die schwarze Gräfin (ist in Deutsch verfasst), allesamt in französischer Sprache geschrieben.

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CD Review: Dhark – Vienna Falling

Es ist für eine Band, im Rahmen einer Albumproduktion, manchmal nicht ganz einfach, die Kreativität in Text und Komposition zum Ausdruck zu bringen, ohne den eigenen Wiedererkennungswert hierbei zu verlieren. Manchmal entwickeln sich die Musiker weiter oder möchten etwas machen, das mit dem althergebrachten einfach nicht mehr kompatibel ist, sei es noch so erfolgreich. Continue reading “CD Review: Dhark – Vienna Falling”

CD Review: Mascharat – Mascharat

Inspiriert durch Masken in Verbindung mit der Tradition des Karnevals, produzierte die anno 2010 gegründete, italienische Black Metal Band Mascharat, die aus Mailand kommt, im September 2017 ihr erstes Studioalbum. Der Titel ist Mascharat.
Der Longplayer, mit einer limitierten Auflage von 500 Kopien, ist eine thematische Fortsetzung
der selbst produzierten Demo CD aus dem Jahre 2014.

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Einherjer auf dem Ragnarök Festival 2018

Es war Samstag, der 7. April 2018 kurz nach 20 Uhr auf dem Ragnarök Festival in der Stadthalle Lichtenfels. Die Kult Viking Band Einherjer aus Haugesund, die in Kürze auftreten sollte, wurde von den Metalheads, die sich voller Erwartung auf den Gig, zahlreich vor der linken Bühne versammelten, bereits lautstark und voller Vorfreude gefeiert.
Anzumerken ist, dass sich in der Stadthalle zwei Bühnen nebeneinander befanden, die wechselseitig bespielt wurden. Vor der rechten Stage war das Soundbild mittelmäßig. Die linke Bühne, auf der Einherjer auftrat, brachte leider während der Dauer Festivals nur einen mäßigen Sound hervor.
Dies sollte jedoch der Stimmung keinen Abbruch tun, zumal die vier genialen Musiker das Beste aus der Situation machten und bereits beim Soundcheck offensichtlich sehr akribisch arbeiteten, so das die Tonqualität bei diesem Gig ganz passabel war. Continue reading “Einherjer auf dem Ragnarök Festival 2018”

Ne Obliviscaris – Tour 2018 im Backstage Club in München

Ne Obliviscaris, der Bandname, der übersetzt soviel wie nicht vergessen bedeutet, hat hier seinen Sinn nicht verfehlt!
Nachdem die Europatour zum neuen Urn Album, dass im Oktober 2017 das Licht der Welt erblickte, verschoben werden musste, erschien das Sextett aus Down Under nun am 4. April 2018 in München und bescherte uns im Backstage Club vor ca. 150 Metalheads das sehnlichst erwartete Konzert.

Ne Obliviscaris München Backstage Club 2018

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CD Review: Asphagor – The Cleansing

Neue Volksmusik erklingt aus den Bergen Tirols! Die Black/Deather von Asphagor beehren uns mit ihrem 3. Studioalbum „The Cleansing“. Komponiert wurde die Musik von M.E. Sargoth, der das Schlagzeug bearbeitet und manchmal eine Gitarre in der Hand hält, sowie Hybreos dem Seitenhexer. Das Outro von The Cleansing wurde als Gastbeitrag beigesteuert.
Das Truppenmitglied M. Zanesco bedient den Bass und unterstützt im Rahmen von Backing Vocals
den Frontmann Morgoth, der für Screams und Growls zuständig ist.
Das sehr bemerkenswerte, von Morgoth entworfene und gestaltete Cover Artwork der CD, dass die Neugier auf den Inhalt des Albums steigen lässt, soll an dieser Stelle besonders erwähnt werden.
Eines kann schon im Vorfeld dieses Reviews verraten werden: „Der Inhalt, der in dem Cover steckt,
ist mindestens genauso gut gelungen, wie dessen Verhüllung“!

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