A SECRET REVEALED bringt am 16. Okt. 2026 über Lifeforce Records ihr viertes Studioalbum mit dem Titel “The Ruin I Summoned Forth“ an den Start. Death und Black Metal fusionieren hier wieder unter melodischen Einflüssen mit dem Metalcore! Das Würzburger Quintett hat ihr neues Album, sehr spannend, in verschiedene Klanglandschaften eingebaut.
Los geht es mit Disheartened. In diesem Song übernahm Nikita Kamprad von Der Weg einer Freiheit wieder einmal eine Gastrolle und steuerte den Gesangspart bei.
Das Stück beginnt mit einer Sprechstimme. Das Schlagzeug geht in den „Geschwindigkeitsbetrieb“ und atmosphärisch wirkende Saiteninstrumente begleiten die massiv einsetzenden Screams. Im Anschluss wechselt das Klangbild in das Mid-Tempo und entwickelt zusammen mit den Voices eine melodische Struktur.
Danach gibt das Schlagzeug „Vollgas“, während die Gitarren im Hintergrund melodisch wirken.
Die Screams treten dann wieder dominant in das Geschehen ein, während die Gitarren Wucht erzeugen. Später wird ein Klangteppich ausgebreitet. Nach einem druckvollen Zwischenspiel geht es wieder in den Speed Modus. Schwarzmetalische Voices überlagern „das Geschehen“. Im Anschluss unterstützen die Instrumente die Screams etwas progressiv, behalten aber im Hintergrund einen melodischen Einfluss. Das Schlagzeug bleibt bis zum Schluss „auf Tempo“!
Im Text geht es um eine brennende Welt. Im Bewusstsein, das es so kommen würde, versinkt der Protagonist unter der Last seines Schicksals. Das Licht blendet und verbrennt. Er sieht keinen Weg mehr, wieder zu atmen. Es wurde der Sturm entfacht und um Ruhe gefleht. Sein Leben hat ihm nur Schmerz und Kummer gebracht.
Der folgende Titel ist Collapsar. Die Gitarren beginnen mittels Schlagzeugunterstützung gleich druckvoll. Die Screams erzählen
von einem schwarzen Loch, das den Verstand verschlingt und in die Leere führt. Die Seele wird gereinigt. Mit einem Lächeln im Gesicht und Bargeld werden die letzten Nägel in die Särge unserer Kinder geschlagen. Wir wissen alles, was wir wissen müssen und dennoch verschlingt das schwarze Loch all das Gute, was übrig war.
Die Gitarren im Hintergrund spielen atmosphärische Töne. Die Instrumente entwickeln dabei Dynamik. Druckvolle Saiteninstrumente treiben die teils dunklen Voices weiter voran und spielen im Verlauf eine Melodie. Danach wird das Soundbild düster und die Screams dominant. Massive Schlagzeugbeats bringen das Stück unter Gitarreneinfluss zu Ende.
Withered Eyes ist der nächste Track. Die Saiteninstrumente beginnen hier atonal und unterstützen die Voices voluminös. Langsam und dunkel im Ausdruck geht es im Klangbild weiter. Die Gitarren schreiten im Verlauf in ruhige Gefilde. Nach einem Rhythmuswechsel wirken die musikalischen Strukturen dunkel, teils melodisch und etwas progressiv. Dann kommen böse Growls unter progressivem Einfluss zum Ausdruck. Später führen Gitarrenanschläge das Stück ruhig und bedächtig weiter. Eine Gitarre bildet melodische Einflüsse aus. Im weiteren Verlauf wird es bei einem bleibenden Melodieneinfluss wieder dunkel im Soundbild. Die Screams kommen anklagend in den Vordergrund. Zum Ende des Songs hin, spielen die Gitarren „gefühlt“, in den Tiefen des Hades!
Die Lyrics behandeln das Jüngste Gericht und die damit verbundenen Sünden der Generationen. Im Text heißt es: „Du wirst in dem Chaos gefangen sein, voller Angst vor dem, was du wahrscheinlich sehen wirst.“ Es wird die Frage nach Vergebung der Sünden gestellt. Die Augen sind der Spiegel der Unschuld, jedoch winden sich Schatten um das Licht. Es gibt keine Hoffnung! Verflucht sei die Welt, in die ich sie hineingeworfen habe, heißt es weiterhin im Text. Ich sehe, dass dieser Krieg kommt! Die Natur stirbt, die Menschheit schlägt Alarm!
Weiter geht es mit The Great Dying. Melancholische, ruhige Gitarrenanschläge schreiten hier voran. Dann erzeugen die Saiteninstrumente Volumen und die Screams kommen markant zum Vorschein. Später erhöhen die Drums ihre Schlagzahl und treiben die Gitarren und die Voices voran. Es entwickelt sich im Anschluss eine atmosphärische Struktur im Klangbild, die später durch aggressiven Gesang im Metalcore Stil und druckvolle Gitarren aufgelöst wird. Nach einem Rhythmuswechsel erfolgen Gitarrenanschläge, die das Lied, zusammen mit den Screams, harmonisch zu Ende bringen.
In dem Song geht es um das große Sterben vor Millionen von Jahren. Dies haben wir nun wieder erreicht. Es wird keine Zukunft geben. Wir sind verloren! Das große Gemetzel hat gerade erst begonnen.
Das nächste Stück heißt Torn From The Quiet. Die Gitarren schlagen helle Töne an. Man hört ein Stimmengewirr. Dann folgen böse Growls. Das Schlagzeug geht in den todesmetalischen Tempomodus. Die Saiteninstrumente sind dabei. Nach einer Änderung der Spielgeschwindigkeit erfolgt ein melodischer Einfluss. Später wird das Tempo wieder beschleunigt. Im Hintergrund entwickeln sich im Verlauf abermals melodische Klänge. Es erfolgt ein Wechsel zwischen Screams und Growls. Zum Ende hin, kommen dunkle, basslastige Strukturen in das Spiel. Die Saiteninstrumente erzeugen Volumen und die Screams wirken böse. Später findet ein ruhiger Ausklang durch die Gitarren statt.
Im Text ist die Rede von Echos in der Leere zwischen Herzschlägen. Mit Seilen um den Hals schwillt die Wut an. Alles zerbricht. Von der Dunkelheit verschlungen, werden wir fortgerissen. Blut ist überall im Gesicht. Knochen brechen durch die Haut. Zerstört ist jede Hoffnung in einem Kampf, den niemand gewinnen kann. Ein schwarzes Loch lässt sich nicht zerstören!
Jetzt folgt Upheaval. Die Gitarren beginnen in Verbindung mit den Screams. Dann gehen die Drums in den Tempomodus. Die Screams versprühen Aggressivität im Metalcore Stil. Die Saiteninstrumente sind unter Führung des Schlagzeugs druckvoll. Die Drums befinden sich im Vollspeedmodus! Später erzeugen die Saiteninstrumente auch bedingt durch ihre progressiven Parts eine dunkle Atmosphäre. Im Verlauf wechselt die Aggressivität in milde Tonfolgen, hervorgebracht durch die Gitarren. Melodisch durchsetzt, geht es instrumental weiter. Im Anschluss berichten die Voices
von einem Protagonisten der sich aus der Asche erhebt, um zu gestalten, was geändert werden muss. Wir rutschen ab auf einen Weg in die Hölle. Langsam verfaulen wir. Jeder Gedanken an Reue wird verborgen. Das ist die Zeit des Umbruchs, eine Ära geht zu Ende. Ich kann das schaffen! Meine Liebe zu dir, wird mein Tod für alle sein! Entsprechend gediegen endet der Song auch mittels ruhigen Gitarrenanschlägen.
Der vorletzte Titel ist No Mercy For The Wicked. Langgezogene Töne bestimmen zu Beginn das Soundbild. Die Saiteninstrumente übernehmen. Die einsetzenden Growls entwickeln Aggressivität.
Im Hintergrund erzeugen die Gitarren atmosphärische Töne. Danach wird es dunkel. Verzweifelt wirkende Screams wechseln sich mit Growls ab. Die Gitarren begleiten zunächst durch helle Tonfolgen im Mid-Tempo. Dunkle, basslastige Saiteninstrumente wirken später atonal. Der Gesang lässt sich nicht „aus der Ruhe“ bringen.
In den Lyrics geht es um einen Protagonisten, der sein Leben zu opfern bereit ist. Keine Gnade für die Bösen, keine Gnade für die Schwachen! Ich will sie tot sehen! Sie müssen vernichtet werden, heißt es im Text. Wir müssen das zerstören, was uns verschlingt, um ein Leben der Nichtigkeit loszuwerden.
Der finale Song ist The Farewell. Voluminöse Gitarren setzten kurz ein. Danach kommen ruhige Gitarrenanschläge zum Zuge. Das Schlagzeug geht voran. Die Gitarre steuert weiterhin ruhige Anschläge bei. Danach kommen Screams in das Spiel, die einen leidenden Ausdruck beinhalten. Die Saiteninstrumente halten sich mit einem leicht melodischen Ansatz im Hintergrund auf. Growls kommen dazwischen. Eine Cleanstimme spricht. Das Klangbild wird insgesamt dunkler und melodisch.
Inhaltlich geht es um den Abschied. Im Text heißt es: „Ich sah Kinder verhungern, während andere sich am Fleisch gütlich taten. Auch wenn prophezeit wird, dass die Welt untergeht, hoffe ich das deine Zukunft heller sein wird“. Ich bin der Tod, ihr seid die Hoffnung! Ich werde sterben. Es tut mir leid, dich alleine zu lassen, heißt es im Text, aber ich habe das ultimative Opfer gebracht! Verzeih mir!
Die Voices wirken gemäß Textbezug erleichtert. Die Gitarre entwickelt schöne Strukturen in der Spielweise. Die Growls kommen noch mal energisch zum Zuge. Versöhnliche Gitarrentöne finden zum Ausklang statt.
Fazit:
Mit dem Tonträger „The Ruin I Summoned Forth“ hat A Secret Revealed ein Werk geschaffen, das in sehr gelungener Art und Weise Einflüsse aus dem Death Metal, dem Metalcore und dem Black Metal verbindet. Immer wieder werden diese genrespezifischen Tonfolgen mit melodischen Klangteppichen, meist im Hintergrund fusioniert. Es ergibt sich dadurch ein harmonisches, mit viel Atmosphäre durchsetztes Album, das in der Lage ist, die Hörer durch verschiedene Gefühlsebenen zu begleiten. Das Soundbild erscheint manchmal schwermütig, manchmal böse und aggressiv, aber auch phasenweise sehr melancholisch. Hierzu passend sind auch die Lyrics ausgestaltet, die in kryptischer Form dargestellt sind. Inhaltlich könnte man die Texte vielleicht als Metapher auf eine durch den Menschen, zerstörte Welt interpretieren. Das Album wird sicherlich genreübergreifenden Zuspruch in der „schwarzen Szene“ finden! Erhältlich ist der Tonträger als CD Digipack, als Vinyl LP oder wenn es sein muss auch zum Herunterladen.
| Band | A SECRET REVEALED |
| Album | "The Ruin I Summoned Forth" |
| Titel | 1. Disheartened 5:37 2. Collapsar 4:34 3. Withered Eyes 6:04 4. The Great Dying 5:37 5. Torn From The Quiet 5:37 6. Upheaval 5:23 7. No Mercy For The Wicked 4:36 8. The Farewell 5:18 |
| Label | Lifeforce Records |
| Genre | Black/Death Metal mit Metalcore Passagen und melodischen Einflüssen |
| Studioalbum | Nr. 4 |
| Veröffentlicht | 16. Okt. 2026 |
| Herkunft | Deutschland: Bayern / Würzburg |
| Gründung | 2012 |
| Members | Michael Heim: Gesang Lukas Brückner: Gitarre Ralf Ungermann : Gitarre Julian Langguth: Bass Tilmann Witschel: Drums |
Verfasst im Oktober 2026
von Roland Hesse



