Review: Guyod – „Death Throes Of A Drowning God“

Führt man sich die am 23. Januar 2026 erscheinende EP von Guyod, die den Titel „Death Throes Of A Drowning God“ trägt zu Gemüte, kann man feststellen, dass die schwarzmetalischen Death-Doomer, unter allegorischer Betrachtungsweise, von den dunklen Tiefen des Abgrundes, in Richtung Gipfel des Erfolges unterwegs sind!
In den vier Tracks des Mini-Albums, tauchen die Grazer zunächst jedoch, wie auch schon im Rahmen ihrer 2023 veröffentlichten LP, in abgrundtiefe, dunkle Gefilde ein. Unter Todes- und schwarzmetalischer, doombehafteter, musikalischer Begleitung, wird dieses Mal vom Untergang der Menschheit im doppelten Sinne berichtet. Es geht um eine schicksalshafte Reise in die Tiefen des Meeres.

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Review: NAZGHOR – A World Ablaze

Am 20. Februar 2026 stellen Nazghor der Metal Welt ihr 8. Studioalbum, das den Titel A World Ablaze trägt, zur Verfügung. Das neue Werk der Schweden aus Uppsala, vermittelt dem Metalvolk den typischen Nazghor Sound. Er beinhaltet tiefe Black Metal Strukturen. Melodische Gitarrenriffs sind für die atmosphärische Ausstrahlung des Klangbildes zuständig. Die Albumthematik, nach der die einzelnen Tracks des Tonträgers ausgerichtet sind, bezieht sich auf den großen Stadtbrand von Uppsala aus dem Jahre 1701.

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Review: SUFFERING SOULS – Twilight Ripping Souls Apart (2025)

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen, meinte schon Friedrich Schiller! So hat vielleicht auch Tobias „Lord Esgaroth“ Micko, der Mastermind seines Projektes Suffering Souls gedacht, als er beschloss, den Longplayer Twilight Ripping Souls Apart aus dem Jahre 2000 und die EP Cries of Silence aus dem Jahre 1999 komplett neu aufzunehmen und über Solistitium Records den Hörern zur Verfügung zu stellen. Erscheinungsdatum des Tonträgers ist der 12. Dezember 2025.

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Review – Nøkk – Heartless

Im August 2023 starteten die US-Amerikaner von Nøkk, mit ihrem Erstlingswert (EP) „Repel The Incursion“, ihr Debüt in der Welt des Black Metals. Zwei Jahre später, am 21.Nov. 2025, veröffentlichen die Masterminds der Truppe, Jake Gallagher und Rob Hames, nun über das Label Solistitium Records ihr erster full length Album, das den Titel Heartless trägt.

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Review – ULVEHYRDE – Dødsdømt

Eine interessante Spur auf der Suche nach Bands, die sich im schwarzmetalischem, norwegischen Untergrund befinden, führt hin zu den Metalern von Ulvehyrde. Über ihr Label Solistitium Records veröffentlicht die Truppe aus Hønefoss am 31. Oktober 2025 ihr zweites Studioalbum mit dem Titel Dødsdømt, was in deutscher Sprache so viel bedeutet wie „zum Tode verurteilt“. Es werden darin alte norwegische Geschichten erzählt, die von Mord und Totschlag handeln und auf die wir im Folgenden näher eingehen werden. Die Lyrics sind in tiefdunkel wirkende, raue aber auch kreative schwarzmetalische Soundstrukturen eingebunden.

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Review – Sterbenswille – Dunkelheit

Musik, die in der Lage ist Emotionen auszudrücken, sei es mittels melancholischen, schwermütigen, hasserfüllten, progressiven oder auch durch melodische Passagen, vermittelt den Hörern oftmals ein intensives Hörgefühl. Genau dies ist der Altöttinger Combo Sterbenswille mit ihrem Album Dunkelheit gelungen. Das durch schwarzmetalische Töne unterwanderte, tief dunkle Werk ist am 7. Juli 2023 erschienen und es wird höchste Zeit darüber einige Worte zu verlieren.

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CD Review – The Great White Nothing – Passage I: Melancholia

Ein Mann verlässt sein vertrautes Zuhause und geht den strapaziösen Weg, den die einstigen Pioniere der Arktis gegangen sind, um dort Trost zu finden. Das Abenteuer stellt den Protagonisten vor Entbehrungen. Existenzielle Ängste gilt es zu überstehen.
Diese Geschichte ist in ein (atmosphärisch), schwarz- und todesmetalisch geprägtes Soundbild eingebunden, das die Grundlage der 8 Tracks des Debütalbums „Passage I: Melancolia“ von The Great White Nothing abbildet. Das Werk hat am 31. August 2025 „das Licht der Welt erblickt“.

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CD Review – Lost Eternity – Fragments Of Truth

Anno 2009 wurden Lost Eterenity von Frank List und Philipp Gollmer als „loses Projekt“ gegründet. Nachdem Swen Dettmann hinzustieß, bekam die Band ihren Namen. Seitdem erfolgten einige Besetzungswechsel. Im Mai 2015 wurde die EP The Path To Eternity veröffentlicht.
Zehn Jahre später, am 30. Mai 2025, erschien nun das erste Studioalbum, dass den Titel „Fragments Of Truth“ trägt.

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CD Review – Andras – The Eternal March

Der Wiedererkennungswert einer Band hängt u.a. nicht selten von den stimmlichen Eigenschaften des Sängers ab. Gerade dieser Aspekt trifft auch auf die Black/Pagan Truppe aus dem Erzgebirge zu, die seit dem vergangenen Jahr wieder auf ihren vormals langjährig tätigen Frontmann „Ecthelin“, jetzt Coldun zurückgreifen kann. Er war bereits in den Jahren 2001 bis 2013 die Stimme von Andras!
Am 25. April 2025 erschien, nach inzwischen acht Studioalben, mit The Eternal March, jetzt eine EP, auf der sich vier Tracks mit einer Spieldauer von ca. 30 Minuten befinden.

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CD Review – Lunar Tombfields – An Arrow to the Sun

Nachdem Lunar Tombfields bei ihrem Auftritt im Backstage Club während des Dark Easter Metal Meetings 2025 einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen hat, kommt der Schreiber dieser Zeilen deshalb nicht umher, Bleistift und Papier zu nehmen um einen Bericht über die letzte Veröffentlichung, also dem zweiten Studioalbum der atmosphärischen Schwarzmetaler aus dem Jahre 2023 zu verfassen. Bei An Arrow To The Sun handelt es sich um einen Longplayer der 6 Tracks beinhaltet, von denen 5 Songs eine Spieldauer von mehr als 8 Minuten aufweisen. Die beiden verantwortlichen Protagonisten dieses Werkes, die aus Frankreich (Nantes) stammen, beginnen diesen Tonträger

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